Smart City Tower in Pfäffikon – erstes realisiertes Projekt von Smart Höfe

  • 10. September 2019

Nach der Gründungsversammlung von Smart Höfe im Dezember 2018, erarbeitete das Kernteam die Grundlagen für die Plattform sowie einen Massnahmenplan. Heute präsentiert Smart Höfe das erste Projekt – den Smart City Tower in Pfäffikon.

 

Die Umsetzung von Smart Höfe startet mit einer Zusammenarbeit zwischen der EW Höfe AG, der Elektron AG und der Gemeinde Freienbach. Im August installierte die EW Höfe auf dem Parkplatz der Gemeinde Freienbach an der Churerstrasse 45 den ersten Smart City Tower im Bezirk Höfe, welcher heute feierlich in Betrieb genommen wird.

Er stellt als multifunktionaler Lichtmast Funktionen wie Public WiFi, Sicherheit, Umweltsensorik, Verkehrs- und Parkraummanagement zur Verfügung. Zusätzlich können zwei Elektrofahrzeuge mit je 22 kW geladen werden. Die Darstellung und Auswertung der Umweltsensorik- und Verkehrsmanagement-Daten erfolgt webbasiert. Die beiden Ladestationen können über verschiedene App oder eine Ladekarte genutzt werden.

Der Betrieb des Smart City Towers wird durch die EW Höfe AG sichergestellt. «Es ist unser Anliegen mit dieser Investition einen konkreten Mehrwert für verschiedene Interessensgruppen zu erzielen», so Arne Kähler, CEO EW Höfe AG. «So werden beispielsweise die Daten der verschiedenen Umwelt-Sensoren als Grundlage für die Verbesserung der Ökobilanz der Gemeinde Freienbach zur Verfügung gestellt.».

Ein spezielles Augenmerk richtete das Kernteam auf den Datenschutz. Wie geht man mit den vielen gesammelten Informationen korrekt um? Peter Meyer, im Kernteam für den Datenschutz zuständig, sagt: «Von unseren Lieferanten fordern wir, dass ihre gesamte Tätigkeit auf Schweizer Bundesgesetz für Datenschutz sowie der EU Datenschutzgrundverordnung basiert.»

In den vergangenen Monaten hat das Kernteam die Schwerpunkte: Mobilität, lokale, regionale Wirtschaft, Infrastruktur, Verwaltung, Information, Bildung und Energie als Projektfelder definiert. Jetzt werden entsprechende Projekte umgesetzt.

Für die Weiterführung von Smart Höfe arbeitet das Kernteam eine Vereinsorganisation als Trägerschaft aus. Ihr sollen politische, wirtschaftliche und private Organisationen angehören. Bezirksrat Diego Föllmi ist überzeugt, dass mit einem breiten Engagement der grösstmögliche Nutzen für den Standort Höfe erzielt werden kann und fügt an: «Erfolgreich wird Smart Höfe nur über seine umgesetzten Projekte. Schon heute können deshalb Projektideen eingereicht werden.»

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